Gut Aiderbichl
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Tagebuch aktuell
Highlights aus dem Tagebuch von Michael Aufhauser - neu vom 12.12.2007

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13.12.2007:



Mittwoch, 12.12.07
Eine verzweifelte junge Frau hat sich an uns gewandt. Sie ist schwer krank, erst 35 Jahre alt und ihr steht jetzt eine schwere Krebsoperation bevor. Ihre größte Sorge war, was mit ihrem Pferd passieren soll. Einen Pensionsplatz kann sie sich nicht leisten und das Pferd ist mittlerweile 24 Jahre alt und braucht besondere Betreuung. Heute, am Tag ihrer Operation, durfte Sharon auf Gut Aiderbichl einziehen. Wir suchen natürlich dringend Paten, aber niemand hätte in diesem dringenden Notfall ablehnen können.


Sharon mit seiner ehemaligen Besitzerin


Sharon heute, hier mit unserer Pferdeexpertin Gabi Wirths

Bei der Auffahrt auf das Gut bemerkte ich einige Transparente, die das große Verkehrsaufkommen durch Gut Aiderbichl beklagen. Für die Region sind unsere Besucher sicherlich auch ein Segen, aber für die betroffenen Anrainer hat es mit Verkehr zu tun. Ich bin froh, dass wir früh genug zukünftige Aiderbichl wie das in Bayern geplant haben, so dass der Verkehr eher zurückgeht als zunimmt. Viele Menschen haben in diesem Winter Gut Aiderbichl in Bayern besucht. Die Intimität und ein herrlich dekoriertes Weihnachtszelt, aus dem man einem Blick ins Tal werfen kann, ist bezaubernd. In Henndorf selbst haben wir über 50 Pferde in Nebenhöfen untergebracht, da wir durch Ausbauten die Idylle auf dem Hügel nicht beeinträchtigen wollen. Ich bin mir sicher, alles wird letztendlich so geregelt, dass alle glücklich sind. Das wünsche ich mir.

Montag, 10.12.07
Am Abend, nach einem kurzen Abendessen, verspürte ich auf einmal den Drang, auf das nächtliche Aiderbichl zu fahren. Dort konnte ich die Hunde, die mit mir waren, noch einmal laufen lassen. Die Stille ist wunderbar. Dort traf ich Dieter Ehrengruber und unseren Nachtwächter im Gespräch. Wir beschlossen, noch einmal in den Rinderstall zu gehen und nach der trächtigen Kuh Elena zu sehen. Am Samstag kam eine Bäuerin zu meinem Tisch am Weihnachtsmarkt, um eine Widmung für ihren Kalender zu bekommen. Ich erzählte ihr von Elena und sie schwor mir, dass das Kälbchen entweder heute Nacht, also am Samstag, oder in den darauf folgenden Nächten zur Welt kommt. Es sei nämlich Neumond und diese Bauernregel stimmt immer. Vom Gut hörte ich immer wieder, dass sich nichts tut mit Elena.

Als ich ihre Box betrat, merkte ich, dass sie schwer atmete. Ich verständigte gleich unsere Rinderexpertin Kathrin, die sich sofort ins Auto setzte. Dieter Ehrengruber holte die Kamera aus Salzburg und exakt um 23:50 Uhr kam das Kalb Francine gesund zur Welt.

Francine erblickt das Licht der Welt

Doppelte Freude: einerseits, weil alles gut ging und andererseits, weil Elena zu einer aussterbenden Rasse gehört, von der es in den 70er Jahren nur noch 30 Rinder gab. Mühsam kümmerten sich die Besitzer der verbliebenen Rinder um den Erhalt dieser Rasse. Sie heißt Tux Zillertaler. Angesichts der bedrohlich anwachsenden Population der Turbokühe wird Francine und ihre Nachkommen vielleicht eines Tages sehr wichtig sein.

Lesen Sie die hier ganze Geschichte unseres Weihnachtskälbchens


Sonntag, 2.12.07 (1.Advent)
Am Nachmittag findet auf Gut Aiderbichl in Bayern ein großes Patentreffen statt. Das Zelt ist überfüllt. Unsere Aiderbichler und ich verbringen über eine Stunde im Gespräch. Mir fällt auf, dass sie sehr engagiert sind. Bernd Funda, der mit seiner Frau Margit anwesend ist, erzählt interessante Anekdoten aus der Zeit von Dr. Egerer.

Am gleichen Abend allerdings mache ich mich wieder auf den Weg nach Salzburg. Auf der Fahrt denke ich über die Mitarbeiter von Gut Aiderbichl Bayern nach. Ein bewundernswertes Team.

Samstag, 01.12.07
Nach einem gut besuchten Tag auf Gut Aiderbichl in Henndorf freue ich mich schon auf eine Veranstaltung auf Gut Aiderbichl Bayern. Der Marketing Club und die Oberbürgermeisterin Anna Eder sowie die Tourismus-Managerin Karin Achatz haben eine geschlossene Veranstaltung auf dem wunderschön dekorierten Gut. Kaum zu glauben – heute vor einem Jahr hat Gut Aiderbichl Bayern seine Tore geöffnet.



Sonntag, 25.11.07
Das heutige Patentreffen war äußerst gut besucht. Es gab viele glückliche Gesichter, vor allen Dingen ich selber, wie immer bei Patentreffen, in meinem Element. Die Zuspielerfilme für die Sendung „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“ sind so gut wie fertig. Dieses Jahr wird es neu die Geschichte von Basti, Burli, Snoopy und den Füchsen geben.

Freitag, 23.11.07
Für Paten, die heute Zeit haben, haben wir eine eigene Voreröffnung auf dem Weihnachtsmarkt in Henndorf gemacht. Die 21 geretteten Pferde aus dem Transport von Rumänien nach Belgien sind heute nach einigen Wochen in einem Schonungsstall zu uns gekommen. Tausend Besucher heißen sie herzlich willkommen. Gemeinsam geleiten wir sie mit Kerzen und Fackeln in ihren neuen Stall, der ca. 3km vom Hauptgut entfernt ist. Die Menschen sind sehr gerührt und nicht nur einer gesteht mir: „Das ist der schönste Tag in meinem Leben gewesen.“

Donnerstag, 22.11.07
Kaum jemand kann sich vorstellen, an was man alles denken muss, wenn auf Gut Aiderbichl eine Großveranstaltung stattfindet wie die heutige Voreröffnung des Weihnachtsmarktes. Vor allen Dingen muss das Wetter stimmen, und das stimmt heute. Weihnachtlicher könnte es nicht sein.

Viele Menschen, die die Arbeit von Gut Aiderbichl nicht kennen und sich auch nicht genauer informieren, werden den heutigen Abend wieder missinterpretieren: Promirummel oder Michael Aufhauser liebt es, im Kreise von Prominenten gefeiert zu werden. Stört mich grundsätzlich nicht. Worum es geht ist die Bekanntmachung des Weihnachtsmarktes und dass Erwähnen unserer Arbeit auf Gut Aiderbichl in den Medien. Ich habe diese Art der Publicity gewählt, weil wir durch unsere Arbeit in den Medien und meinen früheren Kontakten viele Prominente kennen. Die Prominenten sind genauso im Weihnachtsstress wie alle anderen Menschen auch. Aus Achtung vor Gut Aiderbichl und dem was wir tun, verzichten sie auf viele Stunden Freizeit und machen sich auf den Weg nach Henndorf. Dafür kann man ihnen nicht genug danken.

Lesen Sie hier ausführlich über die Voreröffnung des Aiderbichler Weihnachtsmarktes mit vielen Bildern

Als Leser des Tagebuches kennen Sie meine Einstellung. Mit Prominenten fotografiert zu werden, wäre auch ein Leichtes gewesen, ohne sich einer so schweren Aufgabe wie der unseren zu widmen. Der Erfolg gibt uns auf allen Gebieten Recht. Dass wir dafür nicht von jeder Seite her geliebt werden, ist verständlich und wir können damit leben.

Dienstag, 20.11.07
Drehschluss der Sendung „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“. In der Summe lief alles perfekt. Die Bilder sind sensationell und ich glaube wir können uns auf die schönste Weihnachtssendung, die wir je produziert haben, freuen. Ich danke allen Mitwirkenden!

Samstag, 17.11.07
Ich bin mit der Ex-Laborhündin Snoopy im Musikantenstadl eingeladen. Um Snoopy nicht allzu sehr zu überfordern, ist sie nur für einige Minuten auf der Bühne. Gleich nach ihrem Auftritt mit der gesundheitlich etwas angeschlagenen Francine Jordi sitzen wir beide schon wieder im Auto zurück nach Salzburg.


Donnerstag, 15.11.07
Die Redaktionsleiterin des ORF, Uschi Stiedl, besucht das Set bei Dreharbeiten zur Sendung „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“. Alles ist gut.

Montag, 12.11.07
Zwei tierliebe Menschen haben auf der Strasse einen verletzten Schwan gefunden. Eine Blutlache neben ihm. Sie tauften ihn „Sundown“. Nach einem ärztlichen Check wurde ihnen geraten, den Schwan eine Zeit lang bei sich zu behalten. Er ist nicht einmal ein halbes Jahr alt und sehr schwach und unterernährt. Das können die beiden nicht. Wir senden ihn gleich weiter zum Aufpäppeln zu einer Tierärztin. Er wird es schaffen.


Donnerstag, 8.11.07
Professor Hademar Bankhofer dreht auf Gut Aiderbichl für seine Sendung „Die gesunde halbe Stunde“ auf TW1. Das Wetter könnte nicht schlechter sein. Trotzdem mit guter Laune wurde es dennoch ein schöner Drehtag.

Sonntag, 4.11.07
Frau Embacher ist eine ganz besondere Bäuerin. Soweit möglich verkauft sie ihre Milch direkt am Hof und involviert ihre Kundschaft, am Leben und am Schicksal ihrer Rinder teilzunehmen. Die Turbokuh Helene kam von ihr zu uns. Menschen, die von Helenes Milch lebten, ermöglichten durch ihre Patenschaft, dass Helene ein glückliches Lebensende auf Gut Aiderbichl erleben durfte.

Heute bringt Frau Embacher Kuh Rangoletta. Im Schlepptau bereits die Paten, darunter eine Schulklasse mit einem Lehrer, der nachhaltigen Unterricht gibt zum Thema Nutztiere. Zur Feier des Tages durften unsere Kälber sich austoben. Das Wetter passte.


Herzlich Willkommen
auf Gut Aiderbichl, Ringoletta!


   
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